Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 221 mal aufgerufen
 Spur H0
manufaktur-lu Offline




Beiträge: 98

13.03.2021 22:17
Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Hallo zusammen,

eine kleine Umfrage, mich würde interessieren, was ihr meint. Welches französische Modell in H0 sollte man eurer Meinung nach unbedingt in der Sammlung haben und darf auf der Anlage keineswegs fehlen?

Bin mal gespannt.

M.f.G.
Tom

Trainbleu Offline




Beiträge: 165

14.03.2021 00:52
#2 RE: Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Hallo Tom,

für mich der Schienenbus Renault VH, da er im Vorortverkehr einsetzbar ist. So etwas findest du auf jeder Anlage.


Gruß
Volker

Holger B. Offline




Beiträge: 98

14.03.2021 07:12
#3 RE: Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Hallo Tom,

bei deiner Frage fällt mir spontan die BB67000 ein, eine richtige "Allzweckwaffe":

Sofort als Französin zu erkennen, universell einsetzbar (von der Donnerbüchse bis zum Corail-Schnellzug), in H0 reichlich zu bekommen.

Als zweite typisch französische Lok nach der neuen Jouef-141 R (sollte im Dampfbereich nicht fehlen) habe ich mir damals die BB67000 von Jouef angeschafft, später noch eine von REE in Ursprungsausführung, beide sind für Sammlung und Anlagenbetrieb sehr zu empfehlen.

Gruß Holger

manufaktur-lu Offline




Beiträge: 98

14.03.2021 11:09
#4 RE: Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Hallo,

sehr interessant, mir persönlich würde ich nicht auf die SNCF BB 7200 verzichten wollen, mir gefällt halt die Bauform der Lok sehr.
Des weiteren finde ich, sollte ein TGV nicht fehlen, dabei gefallen mir die älteren am besten (zumal der in Orange)
und nicht zu vergessen die Petit Gris, habe zwar noch keinen Petit Gris in der Sammlung aber wird noch kommen.

M.f.G.
Tom

Bernhard Offline




Beiträge: 275

14.03.2021 11:47
#5 RE: Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Hallo zusammen,

ich denke das ist zumindest bei einer Anlage auch davon abhängig in welcher Epoche diese angelegt ist. Als Freund der Belle Epoque kann ich mit den modernen schon genannten Lokomotiven und Triebwagen nicht viel anfangen. Aber wenn ich mich auf eine Lokomotive der späteren Zeit festlegen sollte, dann wäre es wohl am ehesten die Weltrekordlok der SNCF CC 7100.

Viele Grüße
Bernhard

Holger B. Offline




Beiträge: 98

14.03.2021 12:44
#6 RE: Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Na gut, Tom,

so eine "Nez-cassé" ist sicher auch nicht verkehrt. Eine Diesellok finde ich allerdings noch universeller einsetzbar. Vielleicht können wir uns auf die CC72000 einigen...?



Gruß Holger

Stephan Offline




Beiträge: 137

14.03.2021 23:01
#7 RE: Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Hallo Tom

gute und interessante Frage, die jedoch epochenbedingt sehr unterschiedlich ausfallen dürfte und sehr individuell dazu.

Es wurden ja schon einige Fahrzeuge genannt, die sicherlich für Epoche III / IV und V wegweisend sind und bei einer Anlage mit Thema "Elektrifizierte Hauptstrecke" nicht wegzudenken sind (die CC72000 mal ausgenommen ).
Nennt jemand hingegen eine Anlage mit Nebenbahn oder gar Schmalspur sein Eigen, würde die Nennung sicherlich ganz anders ausfallen.

Bezeichnend ist, dass Frankreich einen Lokomotivbau mit sehr markantem Design aufweist. Während links vom Rhein in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren Loks wie die BB67000, "Jaquemin" und "Nez cassé" designed wurden (und in diesem Zusammenhang darf man sehr wohl von Design sprechen - Paul Arzens und seinen Mitarbeitern sei es gedankt ), entwickelte man in Deutschland die E10/40 und E41, die sog. Einheits-E-Loks, die sicherlich robust und zuverlässig waren, aber nichts weiter als Kästen mit Fenstern und Lampen waren. Die später erfolgte 151 war nicht sehr viel anders. Die 111 zeigte da schon ein paar designerische Anlitze, während man erst bei der Ende der 1970er Jahre entwickelten 120 von sowas wie Design sprechen kann (meine individuelle Sichtweise, was nicht heißen soll, dass man sich am Anblick einer E10/40/41 nicht auch erfreuen darf ). Auch in der DDR verhielt es sich meiner Meinung nach nicht sehr viel anders. Auch hier stand der Nutzen im Vordergrund und nicht das Design.

Ich kann mich noch erinnern, als ich in den 1970er Jahren als Kind Bücher mit Abbildungen einer BB9200 oder einer BB7200 hatte und von der Andersartigkeit der Loks fasziniert war. Ich fand diese sehr viel schöner als das was ich normalerweise zu sehen bekam. Vielleicht wurde hier der Grundstein für das Interesse der Eisenbahn im Nachbarland geweckt... Und dennoch besitze ich (bis auf eine BB67000 von Piko, die ich noch etwas zurüsten möchte) keine der genannten "Kultloks".

Einzig die "Bügeleisen"-Familie wurde hier noch nicht genannt (BB12000/13000, CC14000/14100), die ja sogar in der BB Ausführung in Luxemburg vertreten war. Ich denke an der kommt man als oben benannter EP III/IV/V Fahrer auch nicht vorbei. Auch hier gilt wieder die Einzigartigkeit im Desgin der Loks. Vielleicht ein Grund warum ich mir seinerzeit eine CC14100 von Jouef geholt habe

Ansonsten würde wohl jeder die Frage sehr unterschiedlich und bezogen auf seine eigenen Vorzüge beantworten. DAS Modell an sich gibt es nicht meiner Meinung nach, egal in welcher Epoche. Selbst ein TGV wurde von Dir, Tom, genannt. Da gebe ich Dir sogar Recht. Die erste TGV-Familie Anfang der 1980er Jahre finde ich hat durchaus was, gerade die oragene Ursprungsfarbgebung, aber ich glaube, ich würde mir trotzdem keinen zulegen...

Insofern, erlaubt ist, was gefällt, wie man so schön sagt und die Geschmäcker sind eh verschieden ... und das ist gut so!

Gruß, Stephan

@Holger: Sehr schönes Bild (hm, bei einer CC72000 könnte ich auch schwach werden )

Holger B. Offline




Beiträge: 98

15.03.2021 16:52
#8 RE: Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Hallo nochmal alle,

ein Artikel in der ferrovissime hat mich nochmal über Toms Frage nachdenken lassen.



Tatsächlich könnte die Pacific der PLM alle Interessen hier vereinigen: Wohl als einzige Baureihe der ehemaligen Privatbahnen war sie in allen sechs Regionen eingesetzt, von Calais bis Cannes, von Bordeaux bis Belfort. Ihr Einsatz währte bis 1969 und damit recht weit in die "neuere" Zeit hinein. Mehrere Museumsloks sind erhalten, eine sogar in Deutschland, die 231 K 8 ist wohl die bekannteste Museumslok in Frankreich. In H0 gab und gibt es Modelle von mehreren Herstellern, und sogar in diesem Forum ist sie schon mehrfach aufgetaucht.

Die PLM-Pacific, ist sie das gesuchte "Must-have"?

Gruß Holger

wartenbes Offline



Beiträge: 41

15.03.2021 22:19
#9 RE: Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Hallo zusammen,

"Erlaubt ist, was gefällt" - richtig. Und im Zweifelsfall muss eben die "Museumsbahnausrede" herhalten. Zu den Kultloks: eine BB9200 habe ich, wenn auch das türkisfarbene Uralt-Märklin-Modell. Eine BB12000 habe ich auch - als Märklin die herausbrachte, habe ich sie mir auch nach kurzer Zeit zugelegt. Erlaubt ist ... (s.o.).

Wenn man es dann doch etwas vorbildnäher haben möchte, sollte man sich natürlich daran erinnern, dass es in Frankreich zwei Stromsysteme für Elektrotraktion gibt - 25 kV / 50 Hz (eher im Osten, BB 12000, auch "Monocabines" genannt und auf den TGV(!!!)-Strecken) und 3 kV (?) =, eher im Süden und Westen, z.B. die Strecke Paris-Toulouse (BB 9200 et al., z.B. für den "Le Capitole").
Insofern richtet sich das Must Have natürlich auch nach der dargestellten Region, wenn es um Elloks geht.

Grüße aus Mainz,

Sebastian

Christof_2016 Offline



Beiträge: 16

17.03.2021 19:13
#10 RE: Welches französische Modell sollte nicht fehlen? Antworten

Frankreich ist mit 1500 V DC bzw. 25 kV / 50 Hz elektrifiziert. 3 kV haben Belgien, Italien und Spanien.

«« Die 241A 65
 Sprung  
wiki.eisenbahnforum.fr - Das Wiki der französischen und belgischen Eisenbahnen
Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen
Datenschutz